Was macht das Forschungszentrum Jülich?

Das Forschungszentrum Jülich leistet wirksame Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie. Wir forschen für die Gesellschaft und übernehmen deshalb Verantwortung dafür, dass die Erkenntnisse unserer Forschenden von der Gesellschaft genutzt werden können, um positive Wirkung zu entfalten. Dies leitet uns bei der strategischen Planung unserer Forschung, in der Zusammenarbeit mit unseren Partnern und bei dem Bestreben, unsere Ergebnisse für Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft nutzbar zu machen. Wir wollen zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beitragen und dieser Anspruch gilt auch für uns selbst: Mit den uns anvertrauten Ressourcen gehen wir transparent und verantwortungsvoll um und setzen sie nachhaltig ein.

Nachhaltige Bioökonomie am Forschungszentrum Jülich

Der Forschungsbereich Nachhaltige Bioökonomie beinhaltet Arbeiten, die dazu beitragen, eine biobasierte Wertschöpfung für nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen. Die Forschungsbeiträge für eine nachhaltige Bioökonomie umfassen Arbeiten in der Biotechnologie, der Pflanzenforschung sowie der Bodenforschung (Agrosphäre). Das Ziel der Arbeiten ist es, den Wandel von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaft zu unterstützen und dazu beizutragen, die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung zu ermöglichen.

Bioökonomie am Institut für Pflanzenwissenschaften des Forschungszentrums Jülich

Das Institut für Pflanzenwissenschaften am Forschungszentrum Jülich unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Schurr entwickelt Lösungen für nachhaltiges, bio-basiertes Wirtschaften auf Basis von Pflanzen und pflanzlicher Biomasse. Hier werden innovative Konzepte und Technologien zur Vermessung von Pflanzen im Labor, Gewächshaus und Feld erarbeitet und in der Bioökonomie Natur- und Ingenieurs-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften zusammengebracht. Im Bioeconomy Science Center, dessen Geschäftsstelle am Institut angesiedelt ist, wird seit 10 Jahren multidisziplinär im Kompetenzverbund mit Partnern aus NRW geforscht. Im Rahmen des Strukturwandels im Rheinischen Revier entsteht gemeinsam mit Akteuren der Region das „BioökonomieREVIER Rheinland“, die erste Modellregion für nachhaltiges, bio-basiertes Wirtschaften. Die Koordinierungsstelle ist ebenfalls am Institut für Pflanzenwissenschaften beheimatet.