Bürgerinnen und Bürger im Rheinischen Revier bringen sich ein

Bürgerbeteiligung zur Bioökonomie

Stell dir vor, du wirst nach deiner Meinung gefragt. Und dann interessiert sich jemand für die Antworten. Das geschieht in einer Bürgerbeteiligung zum Thema Bioökonomie im Rheinischen Revier.

Die Region wird zukünftig aus der Braunkohle aussteigen und benötigt daher neue Wirtschaftszweige. Eine nachhaltige Bioökonomie könnte ein Teil dieser Zukunft sein. Dieses sollen Bürger und Bürgerinnen auf der Versammlung namens Citizens‘ Assembly nach dem irischen Vorbild diskutieren und verhandeln. Entstehen sollen Ideen und Empfehlungen für eine Leitidee für den regionalen Strukturwandel.

Wer darf mitmachen? Über eine Zufallsauswahl werden 40 bis 60 Mitglieder für diese besondere Bürgerversammlung ausgewählt. Es ist wahrscheinlich, dass ein Benutzer dieser Online-Plattform später ein Einladungsschreiben für eine Bürgerversammlung namens Citizens‘ Assembly erhalten wird.

Das Thema der Bürgerversammlung ist eine 'nachhaltige Bioökonomie und Flächennutzung'. Bioökonomie wird definiert als die Erzeugung und Nutzung biologischer Ressourcen, also aller natürlichen Ressourcen, die in der Landwirtschaft produziert werden, aber auch als Reststoffe in der Verarbeitung übrigbleiben. Ziel ist, zukünftig die fossilen Rohstoffe zu ersetzen sowie klima- und ressourcenschonend zu wirtschaften.

Das Centrum für Umweltmanagement, Ressourcen und Energie (CURE) organisiert die Bürgerversammlung im Rheinischen Revier, die eingebettet ist in eine Bürgerbeteiligung in mehreren Stufen. Das CURE arbeitet in dem Projekt BioökonomieREVIER zusammen mit dem Forschungszentrum Jülich.

Der Ort und das Thema sind gesetzt – allerdings verschiebt sich die Auftaktversammlung aufgrund der Covid-19-Pandemie in das Frühjahr 2021. Die Ergebnisse sind offen und werden bestimmt von den Bürgern und Bürgerinnen, die sich beteiligen. Dafür könnt ihr auf dieser Online-Plattform euch zahlreich und intensiv beteiligen.